11. August 2009
Krank
Nicht nur meine Patienten, ich auch. Schon eine knappe Woche quäle ich mich mit einem grippalen Infekt rum. Bin verrotzt, habe Kopfschmerzen, könnte nur schlafen. Leider ist mein Appetit noch da…. Und am schlimmsten dabei: nicht nur ich bin krank. Auch mein Kind ist krank. Und meine Schwiegermutter. Meine Schwiegermutter macht das einzig vernünftige: sie legt sich ins Bett und schläft. Aber wie bringt man das einer 2 1/2jährigen bei? Die ist gerade so krank, dass sie sich unwohl fühlt und permanent nach Taschentüchern verlangt (immerhin, Naseputzen funktioniert), aber nicht krank genug, um sich ins Bett zu legen. Schon mal gleich gar nicht bei tollem Wetter. Da könnte man ja was im Sandkasten verpassen. Aber sie ist quer. Und empfindlich. Es reicht eine kleine Irritation, und Madamchen weint. Laut und herzzerreißend. Außerdem hat Papa diese Woche Frühdienst und kann abends mit ins Bett bringen. Und wenn man gerade in der Trotzphase ist, dann ist das eine prima Gelegenheit, um Machtkämpfchen durchzuziehen. Außer, die Nase läuft. Und man ist quer. Dann weint man einfach so. Irgendwie scheint das mit dem “ins Bett gehen” bei uns ein echter Dauerbrenner zu werden….
Und heute hab ich dann noch erfahren, dass meine kleine heiß und fettig geliebte “ADHS-Katze” (nein, sie bekommt kein Ritalin
) kurz vorm Nierenversagen steht. Wäre sie ein Mensch, würde man über Dialyse nachdenken müssen. Aber wie dialysiert man eine Katze? Und irgendwie hat das Ganze zur Folge, dass die Fellnase undicht inkontinent wird. Am liebsten auf unseren Kopfkissen. Oder der Couch. Oder der Dreckwäsche (na gut, die muss eh gewaschen werden). Immerhin, sie frißt das protein- und phosphatarme Nierenfutter. Aber glücklicher macht mich die Situation nu auch nicht. Könnte mal jemand irgendwie an der Zeit drehen? So 3-5 Tage nach vorne würden mir ja schon reichen, dann wäre immerhin ich wieder gesünder und könnte mich besser auf krankes Katze und krankes Kind konzentrieren….